Mugai Ryu

Traditioneller, japanischer Schwertkampf der Samurai mit dem Katana zur Schulung von Körper und Geist.

Mugai Ryu

Genko Nito Ryu

Effektiver Zweischwerter-Stil mit Fokus auf Kampf und Anwendbarkeit.

Mugai Ryu Kenjutsu

Das Erlernen essentieller Techniken und Prinzipien mit dem Holzschwert für den Zweikampf mit Partner.

Mugai Ryu Kenjutsu

Tosei Ryu

Japanischer Stockkampf mit dem Tanjo, effektive Kampfkunst und Selbstverteidigung.

Hier finden Sie alle unsere Beiträge zu den Themen Dojo, Training, Bushido und Zen auf einen Blick.

  • Probetraining im Zanshinkai Dojo!

    Am Freitag, den 04.06.2021 um 19:00 Uhr findet in unserem Dojo in Hachenburg wieder ein Anfänger- und Probetraining statt. Bitte meldet Euch telefonisch an und seit 15 Minuten vorher da.

    Leitung & Lehrer: Kaichō Ralf Laqua
    Kontakt & Ausrüstung: Bashocho Maik Halmer
    Tel: 0151-12723209

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  • Das Training beginnt wieder!
    Endlich können wir das Training wieder aufnehmen. Vorerst müssen wir das Training aufteilen, damit wir die aktuellen Auflagen erfüllen. Dienstags trainieren die Fortgeschrittenen und Freitags die Anfänger. Diese Regelung gilt nur solange bis die Beschränkungen entfallen. Das 1. Freitag-Training für die Anfänger findet am 11.06.2021 statt. Das 1. Dienstag-Training für die Fortgeschrittenen findet am 08.06.2021 statt. tenshinkai
  • 2 Jahre Zanshinkai Dojo Hachenburg
    Am 01. Juli 2020 konnte das Zanshinkai Dojo Hachenburg sein 2-jähriges Bestehen feiern. Dazu möchten wir uns bei allen Schülern, Eltern und Freunden, aber auch besonders bei unserem Sensei Luciano Morgenstern (7. Dan Renshi, Menkyo) bedanken. Zeit für eine Rückschau auf eine spannende Zeit, in der wir neue Mitglieder gewonnen haben und uns auch in unserem Europa Verband etablieren konnten. Heute unterrichten wir bereits Mugai Ryu Meishi Ha, Kenjutsu, Genko Nito Ryu und bald auch Tosei Ryu in unserem Dojo. Unser Training ist geprägt von Vertrauen und Respekt. Zusammen erschaffen wir jedes Mal eine ruhige und entspannte Atmosphäre, in der jeder zu sich selbst finden kann. Das regelmäßige Meditieren und Praktizieren von Zen hilft uns dabei. Damals war noch nicht abzusehen, was für ein Erfolg wir haben würden. Inzwischen sind wir auch in den sozialen Medien wie facebook, instagram und auf einer eigenen homepage zu finden. Möglich machen das nur engagierte Mitglieder, auf die wir alle stolz sein dürfen. Denn auch ein noch so schönes Vorhaben funktioniert nur, wenn es Menschen gibt, die davon überzeugt sind, die aktiv eine Sache vorantreiben und Ideen schließlich Wirklichkeit werden lassen. Statistik 2018 -> 5 Mitglieder 2019 -> 9 Mitglieder 2020 -> 12 Mitglieder 2021 -> 14 Mitglieder Ausblick Das Zanshinkai Dojo Hachenburg ist und bleibt für uns ein sehr wichtiges Anliegen. Als nächstes sind weitere Stile und Lehrgänge geplant sowie viele weitere Ideen, die auf Ihre Umsetzung warten. Wir möchten uns noch einmal bei all unseren Schülern bedanken und würden uns freuen, auch Euch bald bei uns begrüßen zu dürfen. Wenn wir auch unser 2-jähriges Jubiläum wegen der Corona-Pandemie nicht im gewünschten Rahmen gemeinsam feiern können, so sind wir doch sicher: das Zanshinkai Dojo Hachenburg wird noch lange fortbestehen und aktiven wie passiven Mitgliedern eine liebenswerte Heimat für ihre sportliche Leidenschaft sein. Einmal Zanshinkai –> immer Zanshinkai!
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  • Aufwärmtraining

    Aufwärmen im Kampfsport

    Das Aufwärmen ist für viele Kampfsportler ein notwendiger, aber oft auch ungeliebter Teil des Trainings. Das wird bei einer nicht ausreichend erwärmten Muskulatur oft zum Problem und sorgt für Zerrungen oder Muskelfaserrisse. Jeder sollte das Aufwärmtraining an seine persönlichen Erfordernisse und seinen Körper anpassen, abhängig von dem aktuellen Training (Kata, Kenjutsu, Tameshigiri, Prüfung).

    Das Aufwärmen bereitet den Kampfsportler körperlich und mental auf die kommende Belastung vor. Es sorgt für:

    • Förderung der Durchblutung der Muskulatur
    • Erhöhung der Dehnbarkeit der Muskeln
    • Erhöhung des Sauerstoffdurchsatzes
    • Verbesserung des Stoffwechsels
    • Aktivierung des Nervensystems
    • Verletzungsprophylaxe
    • Weniger Abnutzung
    • Erwärmen der Gelenkflüssigkeit

    Die Gelenkflüssigkeit wird dünnflüssiger und sorgt für eine reibungslose Funktion. Sie sorgt für sehr wenig Reibung und dadurch weniger Abnutzungen.

    Das Aufwärmen steigert die Leistungsfähigkeit im Training. Folgende Kriterien sind dabei aber genauso wichtig:

    • Alter
    • Umgebungstemperatur
    • Alte oder akute Verletzungen
    • körperliche Einschränkungen
    • Zielsetzung des Trainings
    • Anfänger, Fortgeschrittener, langjährige Erfahrung

    Leistungsbereitschaft des Nervensystems

    Das Aufwärmen bereitet auch das Nervensystem auf die kommende Belastung vor. Das motorische Nervensystem wird aktiviert und die Ansteuerung der Bewegungen verbessert. Der Körper wird außerdem über die Aktivierung des Sympathikus auf ein leistungsförderndes Erregungsniveau gebracht.

    Sensomotorik

    Das sensomotorische Aufwärmtraining beinhaltet Übungen, die das Gleichgewicht und die Koordinationsfähigkeit trainieren. Es aktiviert die Tiefenmuskulatur, die dafür sorgt, dass der Körper optimal stabilisiert und im Gleichgewicht gehalten wird. Einfache Übungen sind z. B. das Balancieren auf einem Bein und ähnliches.

    Dehnung

    Unter dem Übergriff Beweglichkeit muss grundsätzlich zwischen Flexibilität und Mobilität unterschieden werden.

    Unter Mobilität wird der Bewegungsspielraum in einem oder mehreren Gelenken verstanden, der ohne Einwirkung äußerer Kräfte erreicht werden kann. Werden zusätzlich Zug- oder Druckkräfte eingesetzt, um den Bewegungsspielraum zu erweitern, fassen wir das unter Flexibilität zusammen. Ein hohes Maß an Mobilität ist erstrebenswerter als ein hohes Maß an Flexibilität, da Muskeln und Gelenke besser geschützt sind, wenn der Bewegungsspielraum aus eigener Kraft bereitgestellt werden kann. Ein zu hohes Maß an Flexibilität kann zu einer höheren Verletzungsanfälligkeit führen.

    Statische Dehnübungen in denen der Muskel in gedehnter Position gehalten wird, sollten nur für wenige Sekunden ausgeführt werden und dürfen keine Schmerzen verursachen.

    Dynamische Dehnübungen mit wippenden Bewegungen können durch zu große Wipp-Bewegungen Verletzungen, insbesondere Muskelfaserrisse und Zerrungen zur Folge haben.

    Abwärmtraining

    Die erste Abwärm-Phase dient dazu die Herz-Kreislauf-Aktivität zu senken. Sie ist eine aktive Erholungsphase, bei der die Belastungsintensität reduziert wird. Somit wird die Herzfrequenz gesenkt und das Herz-Kreislauf-System stabilisiert. Der Anspruch der Koordination wird reduziert und der Bewegungsradius verringert.

    Die zweite Abwärm-Phase dient der Regeneration der Muskulatur, der Senkung der Herzschlagfrequenz und der psychischen Entspannung. Eine Senkung des Muskeltonus und ein Ausgleich muskulärer Dysbalancen sollte angestrebt werden. Lockernde Bewegungen dienen dem Abtransport und dem Abbau von Stoffwechselendprodukten, wie z.B. Laktat.

    Viel Spaß beim Training!

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  • Bashocho

    Neuer Bashocho im Zanshinkai Dojo

    Maik Halmer trainiert schon seit über drei Jahren Mugai Ryu Meishi Ha. Im letzten Jahr hat er begonnen das Anfänger-Training zu leiten und den Schülern die Grundlagen des Mugai Ryu Meishi Ha zu erklären. Da er dies mit viel Geduld und Herzblut tat, durfte er Anfang des Jahres zur Bashocho-Prüfung antreten. Neben der schriftlichen Prüfung, in der Trainingsaufbau, -ablauf sowie Einstellung, Zielsetzung und Persönlichkeit näher betrachtet wurden, stand auch eine praktische Prüfung in Form einer Trainingseinheit an, die unter Aufsicht nach speziellen Vorgaben geleitet werden musste. Am 07. März 2020 wurde Maik Halmer offiziell von seinem Lehrer Ralf Laqua zum Bashocho ernannt. tenshinkai tenshinkai
  • Jugend-Training

    Der Umgang mit dem Schwert (ab 16 Jahren)

    Unser Jugend-Training vermittelt: • Respekt • Disziplin • Konzentration • Koordination • Fitness tenshinkai

    RESPEKT

    Nach dem Aufwärmtraining lernen Jugendliche den Umgang mit dem Schwert. Dazu werden zuerst ausschließlich Holzschwerter (Bokken) verwendet. Wichtiger als Techniken ist am Anfang der Respekt vor dem Menschen und dem Schwert. Durch positives Feedback und Erfolge bei z. Bsp. Prüfungen wird auch das Selbstwertgefühl verbessert. tenshinkai

    DISZIPLIN

    In allen japanischen Kampfkünsten wird die Disziplin als wichtige Charaktereigenschaft gefördert. Auch wir lehren Disziplin, um die Kinder auf das Leben vorzubereiten und es Ihnen zu erleichtern sich Problemen zu stellen. Dies ermöglicht es ihnen auch beharrlich ihren Zielen zu folgen. tenshinkai

    KONZENTRATION

    Mit dem Übungsschwert (Bokken) wird solange geübt, bis die Körperbeherrschung und Kraft richtig eingesetzt und eingeschätzt werden können. Die folgenden Übungen (Kihon und Kata) bereiten die Jugendlichen auf den Umgang mit dem Iaito (Übungsschwert, nicht scharf) vor. Techniken am Partner (Kenjutsu) auszuführen erfordert geistige Reife, Rücksichtnahme und Empathie. Erst wenn die Technik gut beherrscht wird, führen die Jugendlichen sie zusammen mit einem Partner aus. Aber auch hier werden die Techniken zuerst zur Sicherheit mit Schaumstoff-Schwertern trainiert. Ziel der Konzentrationsübungen ist es, dass die Techniken durch ständige Wiederholungen verinnerlicht werden. Das ermöglicht später ein schnelles und richtiges Reagieren auf die Situation im Kampf. tenshinkai

    KOORDINATION

    Alte Meister haben Techniken (Katas) entwickelt, die einen Zweikampf simulieren und gleichzeitig absolute Perfektion verlangen. Da die Techniken immer links wie rechts trainiert werden, werden beiden Gehirnhälften gleichermaßen beansprucht. Dies führt zu einer Steigerung der Gehirnleistung und damit zur Verbesserung der Aufnahme- und Merkfähigkeit auch im Leben. tenshinkai

    FITNESS

    Das Training fördert die Gesundheit und schult die motorische Basis. Je besser ein Mensch grundmotorisch ausgebildet ist, desto besser, sicherer und selbstbewusster kann er sich in seiner Umwelt bewegen, auch abseits vom Sport. Zudem wird Kondition, Kraft, Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Gleichgewichtssinn und Beweglichkeit verbessert. Übungen im Aufwärmtraining fördern, unterstützen und trainieren bestimmte Funktionen und Körperbereiche. Ziel ist auch, ein Training zu bieten, das einen Ausgleich zum Alltag schafft, um einerseits „abzuschalten“ und sich andererseits „abzureagieren“. tenshinkai Das wichtigste aber ist: Alle haben eine Menge Spaß an der Sache und lernen neue nette Freunde kennen. tenshinkai Wir würden uns freuen, Dich zu einem kostenlosen und unverbindlichen Probetraining in unserem Dojo begrüßen zu dürfen. So hast Du die Möglichkeit, Lehrer und Schüler kennen zu lernen, um zu entscheiden, ob Du bei uns anfangen möchtest. Bitte vereinbare telefonisch einfach einen Termin mit uns. tenshinkai
  • Prüfungen Winter Seminar 2019
    Das Mugai Ryu Winter-Seminar 2019 wurde von Sensei Luciano Morgenstern (7. Dan Renshi, Menkyo) geleitet. Wie auch im letzten Sommer-Seminar stellten sich die Teilnehmer des Zanshinkai Dojo Hachenburg den mental und technisch anspruchsvollen Prüfungen. Nach ca. 1 Stunde konnte allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung gratuliert werden: Maik Halmer 1. Dan, Andreas Bruns 2. Kyu, Martin Schäfer 2. Kyu, Nicola Klein 2. Kyu, Lana Komorowski 3. Kyu, Enis Kara 3. Kyu. tenshinkai Zanshinkai Dojo beim Mugai Ryu Winter Seminar tenshinkai
  • Zazen, Meditation im Sitzen
    Zazen, die Meditation im Sitzen widmet seine ganze Aufmerksamkeit der Haltung, der Atmung und dem Auftauchen und Verschwinden der Gedanken. Man nennt sie auch Shikantaza, einfach nur sitzen. Die regelmäßige Zazen-Praxis ermöglicht es uns zu allererst, den Geist ruhig und klar werden zu lassen. Das Geheimnis des Zen besteht darin, sich einfach nur hinzusetzen. tenshinkai

    Körperhaltung

    Zazen kann im Lotossitz (Kekka-Fuza), im halben Lotossitz (Hanka-Fuza), im sogenannten Burmesischen Sitz oder im Fersensitz (Seiza) durchgeführt werden. Hilfsmittel sind im Zen das Sitzkissen (Zafu). Das Becken ist dabei ein wenig nach vorne gekippt, so dass die Wirbelsäule gerade ist. Der Kopf wird so gehalten, dass das Kinn herangezogen wird. So wird die Nackenwirbelsäule gestreckt. Die auf dem Boden aufliegenden Knie bilden mit dem durch das Zafu erhöhte Gesäß eine stabile Position. Die Hände liegen auf den Oberschenkeln. Die Finger der linken Hand liegen auf denen der rechten Hand, die Handflächen schauen nach oben und die Daumen berühren sich leicht waagrecht. Die Handkanten haben Kontakt zum Unterbauch. Dies ermöglicht die Kontrolle der Aufmerksamkeit während des Zazen. Kippen die Daumen nach vorne oder nach unten, so ist man schläfrig (Konchin), wenn die Daumen mit der Zeit angespannt werden und nach oben zeigen, so ist man verkrampft (Kenhen). Beides sind Kennzeichen der Unkonzentriertheit. Während des ganzen Zazen ist man stets bemüht, immer wieder zur Haltung zurückzukehren, und damit den Geist zurückzuholen und nicht irgendwelchen Gedanken nachzuhängen. Während es im Sōtō-Zen üblich ist, mit dem Gesicht zur Wand zu sitzen, wie einst Bodhidharma, sitzen die Meditierenden im Rinzai-Zen mit dem Rücken zur Wand. Lange Zazen-Phasen werden in der klösterlichen Praxis von einer Gehmeditation (Kinhin) unterbrochen. tenshinkai

    Atmung

    Die Ausatmung ist lang und tief. Die Meister vergleichen sie oft mit dem Muhen einer Kuh oder der Atmung eines Babys. Die Einatmung ist kürzer und kommt von selbst. Der Körper wird stark, das Gehirn wird frisch, die Blutzirkulation erneuert sich. Diese langsame, ruhige und tiefe Ausatmung fegt alle Kompliziertheit des Mentalen weg. tenshinkai

    Bewusstsein

    Während Zazen muss die Aufmerksamkeit wachsam auf jedes Detail gerichtet bleiben. So wie die richtige Atmung nur aus einer korrekten Haltung entstehen kann, kommt die Haltung des Geistes natürlich aus einer tiefen Konzentration auf die Haltung und auf die Atmung. Im Zazen ziehen Bilder und Gedanken, die aus dem Unterbewussten auftauchen wie Wolken am Himmel vorbei und lösen sich von selbst auf, wenn die Aufmerksamkeit erhalten bleibt oder auf die Haltung gelenkt wird. Es bleibt nur der gegenwärtige Augenblick. “Wenn jemand fragt, was das wahre Zen ist, ist es nicht notwendig, dass ihr den Mund öffnet, um es zu erklären. Zeigt alle Aspekte eurer Zazenhaltung. So wird der Frühlingswind wehen und die wunderbare Blüte des Zwetschgenbaums erblühen lassen.” (Daichi Sokei 1290-1366) tenshinkai Zazen im Dojo tenshinkai
  • Koryu 古流, gendai budō 現代武道

    Klassische und Moderne Schulen

    In den japanischen Kampfkünsten kann zwischen Koryū 古 (klassische Schulen) und Gendai Budō 武 道 (moderne Kampfkünste) unterschieden werden. Die meisten modernen Kampfkünste stammen aus alten Ryūha (Schulen / Sturmanwendungen), die von den Samurai im feudalen Japan praktiziert wurden. Die Gründe für die Schaffung moderner Budō-Disziplinen sind unterschiedlich. In einigen Fällen ging es darum, eine Sportvariante einer alten Kampfkunst zu schaffen, eine Disziplin aus verschiedenen Schulen zu standardisieren und zu vereinheitlichen oder politische, soziale und religiöse Überzeugungen durch eine neue Kampfkunstform zu verwirklichen. Einige bekannte Gendai Budō sind: -> Aikido 1920 Morihei Ueshiba von Daito Ryū -> Jūdō 1982 Kano Jigoro von Tenshin Shinyo ryū und Kito ryū -> Shotokan Karate Anfang des 20. Jahrhunderts Gichin Funakoshi aus Shorei Ryū und Shorin Ryū -> Kendō 1920 Dai Nippon Butoku Kai aus der älteren Wettkampftradition im Bogu -> Seitei iaidō 1969 Zen Nippon kendō renmei von Muso Shinden Ryū, Muso Jikiden Eishin Ryū und Hoki Ryū -> Jodo 1968 Zen Nippon kendō renmei von Muso Shintō ryū -> Naginata th 1950 Zen Nippon kendō renmei von Tendo Ryū und Jiki Shinkage Ryū -> Kyūdō 1949 Zen Nippon Kyūdō renmei aus Heki Ryū, Honda Ryū und Yamato Ryū und Ogasawara Ryū -> Shorinji Kenpo 1947 So Doshin aus der chinesischen Shaolin-Tradition tenshinkai Was unterscheidet also die klassischen Schulen und ihre modernen Varianten:

    Abstammung

    Der Hauptunterschied zwischen Koryū und Gendai Budō besteht darin, dass in Koryū die Erbfolge (von Meister zu Meister) bis vor 1868 zurückreicht. In diesem Jahr, dem Beginn der Meiji-Periode, wurden bestimmte Rechte abgeschafft, zum Beispiel kirisute gomen omen 切 御 御 (Samurai durften niedrigrangige Personen töten, falls sie ihm einen Gesichtsverlust zugefügt hatten) und es wurden bestimmte Gesetze erlassen. Ab 1873 galt das Gesetz, wonach Samurai in der Öffentlichkeit keine Schwerter mehr tragen dürfen. Innerhalb von Koryū wird manchmal zwischen Schulen unterschieden, die vor dem Tokugawa-Shogunat (ab 1600) gegründet wurden und Schulen, die innerhalb der Tokugawa-Zeit gegründet wurden. tenshinkai

    Jutsu und Do

    Obwohl es viele Ausnahmen gibt, werden die Disziplinen von Koryū oft „Jutsu“ (Technik) und von modernen Schulen „Do“ (der „Weg“) genannt. Dies ist teilweise auf die unterschiedliche Absicht klassischer Schulen in Bezug auf moderne Kampfkünste zurückzuführen. Alte Schulen sollten einen Praktizierenden auf einen tatsächlichen Kampf vorbereiten. Moderne Kampfkünstler müssen ihre Kunst weniger im tatsächlichen Kampf einsetzen, so dass durch die Kampftechniken Raum für die persönliche Entwicklung des Kampfkünstlers besteht. tenshinkai

    Waffenkünste

    Da Samurai immer Waffen trugen (insbesondere das Schwert in der Tokugawa-Zeit), war die Waffenkunst stärker vertreten. Selbst die damaligen „Jujutsu- oder Taijutsu-Künste“ verwendeten häufig kurze Waffen oder gingen zumindest davon aus, dass der Gegner eine Waffe trug. Heute gibt es in modernen Schulen viele Kampfkünstler, die sich ausschließlich auf unbewaffnete Künste konzentrieren. tenshinkai

    Okuden

    Im Gegensatz zu modernen Kampfkünsten haben alte Schulen oft einen geheimen Teil des Lehrplans. Moderne Schulen stützen ihren Unterricht oft auf moderne Pädagogik, in der aber Offenheit und Wissensaustausch im Widerspruch zur Idee geheimer Techniken stehen. tenshinkai

    Dan oder Menkyō

    Die Verwendung von Dan-Graden ist eine moderne Praxis. Heutzutage gibt es Koryū, die auch ein Kyu / Dan-Grad-System verwenden, manchmal zusätzlich zu einem bestehenden Menkyo-System, manchmal anstelle eines Menkyō-Systems. tenshinkai

    Schule oder Kunst

    In der modernen Kampfkunst liegt der Schwerpunkt häufig auf der standardisierten Kunst. Es gibt eine Form, in der die Kampfkunst ausgeübt wird. Es gibt eigentlich nur eine Art von Jūdō und Kendō. Bei traditionellen Schulen gibt es keine standardisierte Form. Kenjutsu an sich sagt nicht viel aus, ohne zu wissen, in welcher Schule diese Kampfkunst praktiziert wird. tenshinkai

    Hintergrund

    Klassische Schulen haben oft einen Ursprung in einer bestimmten Provinz und Periode. Die Kenntnis des kulturellen, topografischen und historischen Hintergrunds der eigenen Schule und anderer Schulen trägt zum Verständnis der Praxis bei. Moderne Schulen lassen sich leichter getrennt von ihren Ursprüngen ausüben. Zum Beispiel muss ein Jūdōka nicht wissen, wer der Gründer ist, um in Turnieren zu bestehen. tenshinkai

    Qualität

    Was zu beachten ist, ist, dass das Üben einer klassischen oder einer modernen Schule nichts mit der Qualität zu tun hat. Einige Koryū-Praktizierende glauben, dass Koryū der beste Weg ist, eine Kunst zu erlernen. In Japan gibt es aber Beispiele dafür und dagegen. Koryū und Gendai Budō sind zwei Methoden, um Kampfkunst zu üben. Es gibt keinen “guten” oder “besseren” Weg. tenshinkai
  • Prüfungen im Sommer 2019
    Das Sommer-Seminar 2019 wurde von dem japanischen Großmeister Go-Soke Niina geleitet. Zu den bestandenen Prüfungen zum 3. Kyu gratulieren wir recht herzlich: Andreas Bruns, Jessica Tendyck, Martin Schäfer, Nicola Klein. tenshinkai Niina Toyoaki, Soke des Stils Mugai Ryu Meishi Ha tenshinkai Kubota Sensei Hachidan tenshinkai
  • Winter Seminar 2018
    tenshinkai Zwei Tage lang Techniken sowie die Gelegenheit mit Sensei Luciano Morgenstern (7. Dan Renshi, Menkyo) persönlich zu trainieren, ist immer das Highlight des Jahres. tenshinkai tenshinkai
  • Tameshigiri Herbst 2018
    tenshinkai Im Herbst fand das erste gemeinsame Tameshigiri im Zanshinkai Dojo Hachenburg statt. tenshinkai tenshinkai tenshinkai